In der Regel können wir sehr kurzfristig nach Bewilligung starten, sobald ein Kickoff‑Termin steht und die wichtigsten Startinformationen vorliegen. Entscheidend ist, dass der inhaltliche Beratungsstart (Analyse/Workshops/Ergebnisse) erst nach Bewilligung erfolgt, während organisatorische Vorbereitung vorher möglich ist.
Zuletzt aktualisiert:
24.02.2026
Meist hängt es an drei Faktoren: Terminverfügbarkeit auf Ihrer Seite (Ansprechpartner/Entscheider), Verfügbarkeit auf unserer Seite und der Vollständigkeit der Startinfos. Je klarer Ziele, Scope und Ausgangslage sind, desto schneller können wir in die Analyse gehen. Wenn bereits eine Agentur oder interne Umsetzung parallel geplant ist, beschleunigt ein sauberer Übergabe‑Rahmen (Anforderungen, Prioritäten) den Start zusätzlich. Technische Zugänge können helfen, sind aber nicht zwingend.
Für einen schnellen Start reichen in der Regel: Website‑URL, Zielsetzung (2–5 Stichpunkte), die 3 wichtigsten Probleme/Fragen und 1–2 Ansprechpartner. Wenn Messbarkeit ein Thema ist, sind vorhandene Reports/Exports hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Wir können die Beratung auch mit Sichtprüfung und Interviews starten und Daten später ergänzen. Wichtig ist, dass die Entscheidung, was Beratung ist (Analyse/Konzept) und was Umsetzung ist, vorab klar ist.
Vor Bewilligung können Sie organisatorisch viel vorbereiten: Termine abstimmen, Unterlagen sammeln, Zugänge klären, interne Stakeholder benennen und den Projektplan grob festziehen. Auch eine Checkliste und ein Ablaufplan sind unkritisch, solange noch keine inhaltliche Beratungsarbeit beginnt. Das Ziel ist, dass nach Bewilligung keine Wartezeit entsteht. Wir achten dabei darauf, dass Vorbereitung nicht in Analyse oder Konzeptarbeit übergeht.
Als Start gilt praktisch der Moment, in dem die Beratung fachlich beginnt: Kickoff mit Analyse, strukturierte Interviews zur Ableitung von Empfehlungen, Workshops, Konzeptarbeit oder die Erstellung von Ergebnisdokumenten. Auch wenn noch nichts „umgesetzt“ wird, ist das bereits Beratungsleistung. Deshalb ist die klare Trennung zwischen Vorbereitung und inhaltlichem Start so wichtig. Diese Regel ist der häufigste Hebel, um Förderrisiken zu vermeiden.
Häufig starten Projekte in einem von drei Mustern: (a) schneller Kickoff innerhalb weniger Tage nach Bewilligung, (b) Kickoff im nächsten verfügbaren Wochen‑Slot, weil mehrere Stakeholder beteiligt sind, oder (c) Start in Etappen, wenn zuerst nur eine Teilfrage geklärt werden soll (z. B. Anforderungen/Agenturauswahl). Welches Muster sinnvoll ist, hängt von Ihrer Deadline und der Komplexität ab. Wir empfehlen immer das Szenario, das Entscheidungen am schnellsten ermöglicht.
Fehlende Zugänge sind kein Start‑Blocker. Wir können mit Sichtprüfung, Interviews und vorhandenen Unterlagen starten und parallel definieren, welche Daten später sinnvoll ergänzt werden. Das ist häufig sogar effizient, weil zuerst Ziele, Struktur und Prioritäten geklärt werden. Sobald Zugänge verfügbar sind, schärfen wir die Analyse datenbasiert nach.
Verzögerungen entstehen meist nicht durch die Bewilligung selbst, sondern durch unklare Zuständigkeiten („wer entscheidet?“), fehlende Startinfos, zu viele Stakeholder ohne klare Rolle oder parallele Umsetzung ohne saubere Abgrenzung. Ein weiterer Klassiker ist, dass intern noch kein Zielbild existiert und erst im Projekt „gesucht“ wird. Wir vermeiden das durch ein schlankes Kickoff‑Set und klare To‑dos. So bleibt der Start planbar.
Wenn Bewilligung vorliegt und Startinfos da sind, starten wir im nächsten verfügbaren Zeitfenster; wenn nur organisatorisch vorbereitet werden soll, tun wir das vor Bewilligung ohne inhaltliche Arbeit; wenn Zeitdruck besteht, priorisieren wir zuerst die Teile, die Entscheidungen ermöglichen (Quick Wins + Roadmap).

