Unser FAQ

Welche typischen Unterlagen‑Fehler passieren am häufigsten?

Welche typischen Unterlagen‑Fehler passieren am häufigsten?

Welche typischen Unterlagen‑Fehler passieren am häufigsten?

Welche typischen Unterlagen‑Fehler passieren am häufigsten?

Am häufigsten passieren Fehler, die Rückfragen auslösen und damit die Auszahlung verzögern oder die Förderlogik Beratung vs. Umsetzung verwässern. Es sind meist keine „komplizierten“ Fehler, sondern kleine Inkonsistenzen, fehlende Teile oder unklare Formulierungen.

Zuletzt aktualisiert:

24.02.2026

Unvollständigkeit: Anlagen fehlen oder sind nicht final

Unvollständigkeit: Anlagen fehlen oder sind nicht final

Typisch sind fehlende Pflichtanlagen, fehlende Unterschriften oder Dokumente, die nur als Entwurf vorliegen. Auch „wir reichen das später nach“ ohne klare Frist führt oft zu Schleifen. Besonders häufig: Ein Teil ist vorhanden, aber nicht in der finalen Version („final“/Datum/Version fehlt). Das wirkt klein, kostet aber Zeit. Vollständigkeitscheck vor Einreichung verhindert das.

Inkonsistente Angaben (Stammdaten, Zahlen, Zeiträume)

Inkonsistente Angaben (Stammdaten, Zahlen, Zeiträume)

Sehr häufig sind Widersprüche zwischen Dokumenten: Firmierung/Adresse unterschiedlich, Ansprechpartner wechselt, Datumsangaben passen nicht zusammen oder Mitarbeiter-/Umsatzangaben sind uneinheitlich. Auch Leistungszeiträume sind oft unklar oder widersprüchlich. Solche Inkonsistenzen triggern Rückfragen, weil sie wie „Unsauberkeit“ wirken. Ein Konsistenzcheck spart hier am meisten. Einmal sauber, überall gleich.

Leistungsbeschreibung klingt nach Umsetzung statt Beratung

Leistungsbeschreibung klingt nach Umsetzung statt Beratung

Ein Klassiker: Unterlagen (Projektbeschreibung, Rechnung, Leistungsnachweis) enthalten Begriffe wie „Website erstellen“, „Texte schreiben“, „Programmierung“, „Einpflege“. Das macht das Vorhaben umsetzungsnah und prüfkritisch. Förderlogisch muss klar Beratung erkennbar sein (Analyse/Konzept/Empfehlung). Wenn Beratung und Umsetzung vermischt werden, werden Teile nicht anerkannt oder es gibt Rückfragen. Saubere Trennung ist der Hebel.

Deliverables passen nicht zum Antrag oder zur Rechnung

Deliverables passen nicht zum Antrag oder zur Rechnung

Wenn im Antrag „Konzept/Roadmap“ steht, aber am Ende nur operative Arbeit sichtbar ist (oder umgekehrt), entsteht ein Bruch. Ebenso, wenn Rechnungstext Deliverables nennt, die nicht existieren oder nicht übergeben wurden. Das ist einer der häufigsten Gründe für Nachfragen. Alles muss „aus einem Guss“ sein: Antrag ↔ Leistung ↔ Ergebnisse ↔ Rechnung. Dann ist es prüffest.

Zahlungs-/Belegkette ist unklar

Zahlungs-/Belegkette ist unklar

Häufig fehlen eindeutige Zahlungsnachweise oder die Zuordnung ist unklar (z. B. falscher Verwendungszweck, mehrere Teilzahlungen ohne Übersicht). Manchmal ist die Rechnung korrigiert, aber der Zahlungsnachweis bezieht sich auf die alte Version und niemand dokumentiert die Brücke. Das führt zu Rückfragen und Verzögerungen. Eine kurze Zahlungsübersicht löst das meist. Klarheit statt Suchen.

Fristen werden übersehen (oder zu spät eingereicht)

Fristen werden übersehen (oder zu spät eingereicht)

Auch wenn alles inhaltlich passt: Wenn Einreichungen zu spät kommen oder Fristen nicht sauber eingehalten werden, wird es kritisch. Oft passiert das, weil Abschlussunterlagen nicht „als Paket“ vorbereitet werden, sondern Stück für Stück. Das erhöht die Chance, dass etwas liegen bleibt. Ein fester Abschluss‑Termin + Checkliste verhindert das. Prozess schlägt Hektik.

Entscheidungsregeln (Wenn–Dann)

Entscheidungsregeln (Wenn–Dann)

Wenn Unterlagen vollständig, konsistent und klar als Beratung dokumentiert sind, laufen Prüfung und Auszahlung meist reibungslos; wenn Anlagen fehlen, Angaben widersprüchlich sind oder Beratung/Umsetzung sprachlich vermischt wird, sind Rückfragen und Verzögerungen sehr wahrscheinlich.

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