Typischerweise wird die Rechnung nach Abschluss der Beratung gestellt (also wenn die vereinbarten Deliverables final übergeben sind). Bezahlt wird dann innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels auf der Rechnung. Der Zuschuss wird in der Regel erst nach Zahlung und nach Einreichung/Prüfung der Abschlussunterlagen ausgezahlt – deshalb sollten Sie die Rechnung zunächst aus eigener Liquidität einplanen.
Zuletzt aktualisiert:
24.02.2026
In Beratungsprojekten ist es üblich, nach Leistungserbringung abzurechnen, weil die Beratungsergebnisse (Audit, Konzept, Roadmap) als Abschluss greifbar sind. Alternativ gibt es manchmal Teilrechnungen nach Meilensteinen, wenn das Projekt größer ist. Wichtig ist dabei, dass Abrechnung und Leistungsbeschreibung zur Beratungslogik passen. Das hält es prüffest. Und es macht die Kosten transparent.
Das Zahlungsziel steht auf der Rechnung (z. B. 7/14/30 Tage) und ist der Zeitraum, in dem Sie zahlen müssen. Für Ihre Planung heißt das: Sie sollten die Zahlung so timen, dass Sie danach zeitnah die Abschlussunterlagen einreichen können. Denn ohne Zahlung gibt es typischerweise keine Erstattung. Deshalb ist „Rechnung → Zahlung → Einreichung“ eine klare Kette. Je schneller diese Kette, desto schneller die Auszahlung.
Förderlogisch ist es häufig so, dass Sie zuerst zahlen und der Zuschuss später erstattet wird. Das ist kein Sonderfall, sondern Standardlogik. Deshalb sollten Sie die Rechnung nicht „aus dem Zuschuss“ bezahlen wollen, sondern den Zuschuss als spätere Erstattung betrachten. Das macht Ihre Liquiditätsplanung robust. Und es verhindert Stress, wenn die Auszahlung länger dauert.
Wenn Deliverables final sind und Sie innerhalb des Zahlungsziels zahlen, können die Abschlussunterlagen zügig eingereicht werden und die Auszahlung läuft typischerweise am schnellsten; wenn sich Abschluss oder Zahlung verzögert, verschiebt sich die Einreichung – und damit auch die Auszahlung.

