Ihre Mitwirkung besteht typischerweise aus einem festen Ansprechpartner, wenigen, gut vorbereiteten Abstimmungen und zeitnahem Feedback/Freigaben. Der Zeitaufwand hängt vom Umfang der Beratung ab, ist aber in der Praxis meist gut planbar, wenn Rollen und Termine früh geklärt sind.
Zuletzt aktualisiert:
24.02.2026
In der Regel brauchen wir:
1 Hauptansprechpartner (koordiniert, liefert Inputs, sammelt Feedback)
1 Entscheider (kann Prioritäten und Zielbild freigeben; kann identisch sein)
optional Fachinputs aus Vertrieb/Service/IT (punktuell, wenn relevant)
Je weniger „zu viele Köche“, desto schneller wird das Projekt. Stellvertretung ist hilfreich, falls jemand ausfällt.
Als grobe Orientierung (je nach Umfang):
Kickoff: 60–90 Minuten
1–3 Fachtermine/Workshops: je 60–90 Minuten (z. B. Ziele, Zielgruppen, Prozesse, Angebot)
Reviews der Zwischenergebnisse: 2–4 Runden, je 30–60 Minuten + kurze Vorbereitungszeit
Feedback/Freigaben: meist 30–90 Minuten pro Runde (asynchron möglich)
Dazu kommt das Bereitstellen von Unterlagen/Zugängen (einmalig, oft 30–60 Minuten). Insgesamt ist es meist weniger „viel Arbeit“, sondern eher „regelmäßig und zeitnah“.
Typischerweise brauchen wir von Ihnen:
Ziele, Zielgruppen, Angebotslogik (was soll die Website erreichen?)
vorhandene Unterlagen (Sitemap, alte Konzepte, CI, bisherige KPIs – falls vorhanden)
Zugang/Read‑only zu Tools (wenn vorhanden)
Feedback zu Entwürfen (Prioritäten, Korrekturen, Freigaben)
Je klarer diese Inputs, desto besser werden Empfehlungen und Roadmap.
Gute Mitwirkung heißt vor allem:
feste Termine statt „wenn Zeit ist“
Feedback innerhalb eines vereinbarten Zeitfensters (z. B. 48–72 Stunden)
Entscheidungen werden dokumentiert (kurz reicht)
ein Ansprechpartner bündelt Rückmeldungen, statt viele Einzelstimmen
Das reduziert Schleifen und verhindert Scope‑Drift. Und es macht die Beratung effizient.
Wenn Zeit knapp ist, können wir das Projekt stärker „asynchron“ strukturieren: weniger Calls, mehr schriftliche Fragen, klarere Review‑Pakete. Dann brauchen wir aber trotzdem einen Ansprechpartner, der Inputs bündelt und Freigaben organisiert. Ohne Freigaben bleibt die Roadmap unscharf. Deshalb ist ein Minimum an Mitwirkung immer nötig. Sonst leidet Qualität.
Häufige Stolpersteine sind unklare Zuständigkeiten („wer entscheidet?“), Feedback kommt in Häppchen oder sehr spät, oder es gibt widersprüchliche Prioritäten zwischen Abteilungen. Das verlängert Projekte stärker als jede Analyse. Deshalb lohnt sich ein kurzer Rollen‑ und Entscheidungscheck zu Beginn. Der spart später Wochen.
Wenn Sie einen Hauptansprechpartner, einen Entscheider und einen festen Terminrhythmus haben, ist der Zeitaufwand überschaubar und die Beratung läuft schnell; wenn Zuständigkeiten unklar sind oder Feedback/Freigaben lange dauern, verlängert sich die Beratung typischerweise deutlich.

