Unser FAQ

Was passiert, wenn wir aus Versehen zu früh starten?

Was passiert, wenn wir aus Versehen zu früh starten?

Was passiert, wenn wir aus Versehen zu früh starten?

Was passiert, wenn wir aus Versehen zu früh starten?

Ein zu früher Start ist einer der kritischsten Fehler: Je nach Programmlogik kann das dazu führen, dass der Zuschuss gefährdet ist (bis hin zur Nichtanerkennung), weil die Förderung typischerweise voraussetzt, dass die Beratung erst nach Bewilligung/zulässigem Startdatum beginnt. „Zu früh“ heißt dabei nicht nur Rechnung, sondern auch inhaltliche Beratung (Analyse, Workshop, konkrete Empfehlungen).

Zuletzt aktualisiert:

24.02.2026

Was als „zu früher Start“ typischerweise zählt

Was als „zu früher Start“ typischerweise zählt

Als kritisch gilt häufig:

  • Kickoff/Workshop mit inhaltlicher Arbeit am Beratungsgegenstand

  • Audit/Analyse (UX/SEO/Tracking) vor Bewilligung

  • schriftliche Empfehlungen/Konzepte, die vor Bewilligung erstellt wurden

  • verbindliche Beauftragung/Leistungserbringung (je nach Auslegung)

Organisatorische Vorbereitung (Termine, Zugänge sammeln) ist meist unkritisch – sobald es inhaltlich wird, wird es riskant.

Welche Folgen das praktisch haben kann

Welche Folgen das praktisch haben kann

Typische Folgen sind:

  • Rückfragen und Verzögerungen, weil der Startzeitpunkt geprüft wird

  • Kürzung/Nichtanerkennung von Leistungen, die vor Startdatum lagen

  • im Worst Case: Ablehnung des Zuschusses für das Vorhaben

Wie streng das ausfällt, hängt davon ab, was genau passiert ist und wie gut es dokumentiert ist. Deshalb ist schnelle Klärung wichtig.

Was Sie sofort tun sollten (Schadensbegrenzung)

Was Sie sofort tun sollten (Schadensbegrenzung)

Wenn Sie vermuten, dass zu früh gestartet wurde:

  • sofort stoppen (keine weitere inhaltliche Beratung)

  • sauber dokumentieren: was wurde wann gemacht (Datum, Inhalte, Teilnehmer)

  • prüfen, ob es wirklich „inhaltlich“ war oder nur Organisation

  • Leistungen/Deliverables strikt ab Bewilligungsdatum neu starten bzw. klar trennen

Wichtig ist, keine nachträgliche „Umdatierung“ zu versuchen – das ist riskanter als der Fehler selbst. Transparenz ist hier der bessere Weg.

Wie man es oft noch sauber bekommt

Wie man es oft noch sauber bekommt

Wenn es nur ein organisatorischer Termin war, lässt sich das meist klar abgrenzen. Wenn inhaltlich schon etwas passiert ist, kann man häufig den förderfähigen Teil sauber neu aufsetzen: offizieller Start nach Bewilligung, neue/klare Deliverables, saubere Dokumentation ab Startdatum. Ob und wie viel anerkannt wird, ist dann eine Einzelfallfrage. Aber ohne saubere Trennung wird es fast immer schlechter. Deshalb ist Struktur der Hebel.

Typische Stolpersteine in dieser Situation

Typische Stolpersteine in dieser Situation

Häufig wird versucht, „es war nur ein kurzes Gespräch“ zu sagen, obwohl schon konkrete Analyse/Empfehlungen passiert sind. Oder es werden schon Dokumente erstellt, die ein frühes Datum tragen. Das führt zu Widersprüchen und macht es schwerer. Besser ist: klar benennen, was war, und ab Bewilligung sauber neu starten. Konsistenz ist wichtiger als „perfekt aussehen“.

Prävention (damit es nicht passiert)

Prävention (damit es nicht passiert)

Bewährt ist eine einfache Regel: Vor Bewilligung nur Organisation, keine Analyse, keine Empfehlungen, keine Deliverables. Dazu ein Start‑Check: Bewilligung liegt vor? Startdatum klar? Kickoff‑Agenda ohne inhaltliche Arbeit? Dann los. Das verhindert 90% der Fälle. Und es ist leicht umzusetzen.

Entscheidungsregeln (Wenn–Dann)

Entscheidungsregeln (Wenn–Dann)

Wenn vor Bewilligung wirklich nur organisatorisch vorbereitet wurde, ist es meist unkritisch; wenn inhaltliche Beratung oder Deliverables vor Bewilligung entstanden sind, ist das häufig kritisch und sollte sofort gestoppt, dokumentiert und ab Bewilligung sauber neu strukturiert werden, um den Zuschuss nicht zu gefährden.

Jasper, Dürr

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