Typischerweise ja – SEO‑Beratung ist in der Regel förderfähig, wenn sie klar als Beratung abgegrenzt ist (Analyse, Strategie, Konzept, Empfehlungen, Roadmap) und nicht als operative Umsetzung (laufende Optimierung, Content‑Produktion, Linkaufbau, technische Implementierung). Entscheidend ist, dass am Ende nachvollziehbare Beratungs‑Deliverables stehen.
Zuletzt aktualisiert:
24.02.2026
Förderfähig ist meist der Teil, der Entscheidungen vorbereitet: Wo stehen Sie heute, welche Ziele sind realistisch, welche Themen/Seiten sind relevant, welche Maßnahmen haben Priorität und wie messen Sie Erfolg. Das ist konzeptionell und dokumentierbar. Operative SEO‑Arbeit ist dagegen Umsetzung. Deshalb muss die Leistung als Konzept/Planung erkennbar sein.
Häufig förderfähig sind z. B.:
SEO‑Ist‑Analyse/Audit (Technik‑Risiken, Indexierung, Content‑Qualität, Struktur)
Keyword‑/Intent‑Analyse und Mapping auf Seitentypen
Content‑Strategie & Seitenplan (Prioritäten, Themencluster, Informationsarchitektur)
Onpage‑Empfehlungen als Konzept (Struktur, interne Verlinkung, Snippet‑Logik)
Mess‑/Tracking‑Konzept (KPIs, Reports, Erfolgskriterien)
Priorisierte Roadmap inkl. Aufwand/Nutzen und Risiken
Das sind typische Beratungsdeliverables, weil sie prüfbar und praktisch nutzbar sind.
Meist nicht förderfähig sind:
laufende operative Optimierung (monatliche Maßnahmenpakete)
Texte final schreiben/überarbeiten als Produktion
Linkaufbau/Digital PR als operative Leistung
technische Implementierung (Templates, Code‑Änderungen, Deployment)
Content einpflegen/publizieren
Diese Leistungen können sinnvoll sein, sollten aber getrennt als Eigenanteil geplant werden.
Wenn Sie Beratung und Umsetzung wollen, ist der sichere Weg:
Phase 1 = SEO‑Konzept/Roadmap (förderfähig)
Phase 2 = Umsetzung (Eigenanteil)
Inhaltlich, zeitlich und abrechnungstechnisch getrennt. Dann ist klar, was gefördert wird und was nicht. Das reduziert Rückfragen und macht Budget planbar.
Sie erkennen es daran, dass konkrete Ergebnisse entstehen: Audit‑Bericht, Keyword-/Intent‑Mapping, Seitenplan, Maßnahmenkatalog, Priorisierung und Messkonzept. Wenn die Leistung nur „wir machen SEO“ heißt, ohne klare Deliverables, ist es unklar und prüfkritischer. Förderlogisch zählt Nachvollziehbarkeit. Je besser dokumentiert, desto stabiler.
Häufige Probleme sind, dass SEO‑Beratung als laufende Betreuung verkauft wird oder dass Content‑Produktion der Hauptteil ist. Auch „technische SEO“ kippt schnell in Implementierung. Deshalb sollte die Leistungsbeschreibung konsequent konzeptionell bleiben und Umsetzung separat. Das ist der pragmatischste Weg, um Förderfähigkeit nicht zu gefährden.
Wenn SEO als Audit + Strategie + priorisierte Roadmap mit Messkonzept geliefert wird, ist es typischerweise förderfähig; wenn es primär laufende Umsetzung/Produktion ist, ist es typischerweise nicht förderfähig und sollte getrennt beauftragt werden.

